Wir verraten Ihnen die Vorteile einer erfolgreichen „Landung“

Landingpages gewinnen im Maßnahmenkatalog des Online-Marketings eine immer stärkere Bedeutung. In der digitalen Welt sind eilige Nutzer unterwegs, die sich meist erst oberflächlich durch die kaum zu überblickende Angebotswelt klicken. Aber wie werden Fremde zu Käufern Ihrer Produkte? Eine Landingpage ist ein branchenübergreifendes effektives Marketing-Instrument, das Ihnen enorm viele Vorteile einbringt. Sie ist Dreh- und Angelpunkt einer crossmedialen Kampagne und kann die entscheidende Verlängerung Ihres Social Media Kanals oder Unternehmenswebsite darstellen. Aber was ist eigentlich eine Landingpage und durch welche Faktoren wird eine Landingpage erfolgreich?

Was ist eine Landingpage?

Die Landingpage überzeugt durch ihre sehr gezielte Benutzerführung. Sie ist die spezifisch konzeptionierte Website eines Unternehmens, die auf den Werbeträger und dessen Zielgruppe optimiert wird: Eine Seite und ein Angebot. Ihre Landingpage wird somit zum Call-to-Action Impuls – ohne Umwege, ohne irrelevante Detailinformationen oder Auskünfte zu Ihrem Unternehmen – ganz im Gegensatz zu der Unternehmenswebsite als homogenes Gesamtprodukt. Die Landingpage ist daher der letzte Schritt und entscheidende Handlungsaufforderung (Call-to-Action). Anders gesagt sorgt sie für die reibungslose „Landung“ von einer Etappe (Werbemittel) zur entscheidenden Stufe: Das kann beispielsweise die Aufforderung zur Eingabe der E-Mail-Adresse, das Abrufen eines Downloads, die Newsletter-Anmeldung, Ausfüllen des Antragsformulars oder eben das Klicken des Kauf-Buttons sein. Der Kunde ist bereits neugierig, wenn er (z.B. durch Banner, Adwords- und Display-Anzeigen und Printflyer) auf Ihrer Landingpage „landet“ – nun müssen Sie nur gezielt sein Interesse bedienen.

Landingpages: Ein Synonym für Gradlinigkeit

Gradlinigkeit ist ein wichtiges Orientierungswort für Ihre Landingpage. Hier bleiben Sie klar und fokussiert, ohne den Kunden mit viel Text- und Bildinformationen zu empfangen und dadurch mit Informationen, die er nicht gesucht hat. Auf der Landingpage haben Sie die Chance, mit einer unmissverständlichen Value Proposition (Nutzenversprechen) zu überzeugen. Vergessen Sie nicht: Es geht um das Ziel, etwas zu verkaufen!

Informieren Sie den Besucher Ihrer Landingpage daher nur so viel wie nötig:

  • Statt einer Navigation gibt es einen Fokus.
  • Statt Ihrem User diverse Informationen zu bieten, setzten Sie ihm klare Handlungsimpulse.
  • Statt ihm etwas in den Warenkorb zu legen, bitten Sie ihn direkt zur Kasse!

Die Landingpage enthält in der Regel kein Navigationsmenü und lässt Ihrem Besucher somit weniger Spielraum – ein weiterer Vorteil gegenüber Ihrer Unternehmenswebsite, bei der Sie dem Nutzer eine Vielzahl von Navigationsmöglichkeiten erlauben und dadurch auch Gefahr laufen, ihn nach ein paar lautlosen Klicks zu „verlieren“. Der durchschnittliche Internet-User ist rastlos und möchte schnell und bequem bedient werden – überfordern und beanspruchen Sie Ihre potentiellen Kunden daher nicht und minimieren Sie seine Unsicherheit. Denken Sie daran: Eine Landingpage empfängt die Besucher bedürfnisorientiert.

Eine Seite, ein Angebot.

Ihr Angebot sollte prominent platziert und klar formuliert sein und ein Anfrageformular kurz gehalten werden: Mehr als fünf Felder zum Ausfüllen sollten es für den User nicht sein, denn sie bedeuten Aufwand für den eiligen digitalen Nutzer von heute. Durch die Weniger-ist-mehr-Devise ohne Störer (z.B.: überflüssige Bilder oder Links) und mit begleitenden Trust-Elementen (z.B.: Garantie- Siegel, bekannte Marken, Zertifikate, Social-Media Elemente) sollten Sie Ihre Besucher auf der Landingpage bestärken.

Unser Beispiel für eine sichere Landung

Weil die Theorie immer so schön – in der digitalen Welt aber oftmals auch sehr ungreifbar klingt – möchten wir Ihnen den beispielhaften Auftritt einen Landingpage konkret an einem unserer Kunden darlegen.

Die Landingpage unseres Kunden eventgaming ist übersichtlich und reduziert aufgebaut; ein Navigationsmenü ist nicht vorhanden. Der Besucher wird bei seiner Frage, ob er hier richtig ist, direkt abgeholt: „Sie wollen das Rund-um-sorglos-Paket? Dann sind Sie bei uns richtig!“ und bietet mit den Headlines (nur) die relevanten Informationen, die der Besucher gezielt gesucht hat. Die Vorteile in einer eigenen Box sind prominent platziert und durch die Häkchen-Bulletpoints ansprechend und auf das Wesentliche zusammengefasst. Landingpages bedienen sich gerne solchen Aufzählungslisten, weil sie Kernaussagen (z.B. Produktvorteile und Features) so am besten präsentieren können. Dadurch wird der Besucher geführt und erhält direkt die wichtigsten Infos. Weitere Auskünfte sind weniger prominent im unteren Teil der Seite platziert. Aber auch hier belasten keine unnötigen Text- oder Bildinformationen die Funktionen einer Landingpage: Die UVP (Unique Value Proposition) präsentiert dem Besucher unmissverständlich den Nutzen und die Funktionen des Angebots. Der User weiß direkt, was er hier machen kann: Eine Kurzanfrage starten!

Auch die schwerste Hürde ist somit gut gelöst, denn das Ziel ist mit dem Call-To-Action-Button plakativ aufgestellt. Es ist als klickbares Element direkt auszumachen und hebt sich deutlich vom Rest der Landingpage ab. Die Handlungsaufforderung an den Besucher wendet sich im Imperativ an den Kunden. Das Ausfüllen dieser Kurzanfrage wirkt nicht abschreckend auf den Nutzer, da es aus nur fünf Feldern besteht (davon vier Pflichtfelder). Das Trust-Element wird durch ein „Garantiert-Siegel“ gesetzt. Auch Impressum und Kontakt sind hier gut sichtbar eingeblendet. Das eine Unternehmenswebsite mit einer Landingpage als Verlängerung die Conversation-Rate deutlich steigern kann, können wir an unserem Beispiel auch in Zahlen ausdrücken: eventgaming bekam durch seine Unternehmenswebsite nur eine Anfrage im vergangenen Jahr. Durch die neue eventgaming-Landingpage erreicht unser Kunde zehn Anfragen pro Woche!

Conversation-Rate ist das Stichwort!

Das Hauptziel einer Landingpage kann man klar und unverhüllt in den Mittelpunkt aller Intentionen schieben: eine transaktionsbasierte Interaktion zu erzeugen. Das kann durch verschiedene Aktionen umgesetzt werden und muss vorher natürlich klar formuliert werden. Die Landingpage als Türöffner zu nutzen (z.B. in Form eines Auftragsformulars, Kaufs oder Downloads), gelingt Ihnen aber nur, wenn Sie dazu auffordern – und das sollte sie so bedürfnisorientiert und einfach wie möglich umsetzen. Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen auch zu beobachten, wie andere Unternehmen ihre Kampagnen für den Produktverkauf gestalten.

Auf der Grundlage dieses herausgearbeiteten Fundaments einer guten Landingpage, hier die wesentlichen Vorteile einer Landingpage für Sie zusammengefasst:

  • Bedürfnisgerechtes werben
  • Minimierung der Absprungrate
  • Aus Besuchern Kunden machen: Erhöhung der Conversation-Rate
  • Conversation-Tracking: Erfolg wird messbar
  • Vielseitig einsetzbar

Veröffentlicht am

Autor: Sebastian Schönmann